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World Wide Web Consortium (W3C) erweitert die Emmy® prämierte Arbeit an Untertiteln und Captions

Veröffentlicht am 24 Mai 2016

W3C’s Internet Media Subtitles and Captions 1.0 (IMSC1) ist der neue globale Standard


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https://www.w3.org/ – 24.Mai 2016 – Das World Wide Web Consortium (W3C), die globale Standartisierungsorganisation, die die Grundlagen der Webtechnologie entwickelt, veröffentlicht Heute neue, weltweite Richtlinien, die TTML Profiles for Internet Media Subtitles and Captions IMSC1 Recommendation. IMSC1 verbessert die Barrierefreiheit und macht es Online Video Plattformen einfacher und kosteneffektiver, Untertitel und Closed Captions weltweit zur Verfügung zu stellen.

W3C Logo on TV

„Bis heute wurden hauptsächlich regionale Versionen und Variationen des TTML Captioning und Subtitling genutzt, was zu einem regional uneinheitlichen Fernseherlebnis geführt hat, “ sagte Phillipe Le Hegaret, Leiter der W3C Interaction Domain. „Der IMSC1 Standard bringt nun einen größeren Funktionsumfang, bessere Qualität und Konsistenz auf globaler Ebene“.

Die Harmonisierung dieser technischen Richtlinie war eine gemeinsame Anstrengung zwischen der W3C Timed Text Working Group, Experten aus aller Welt, sowie externer Organisationen, darunter die European Broadcasting Union(EBU) und die Societey of Motion Picture & Television Engineers (SMPTE).

„IMSC1 ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Kooperation zwischen dem W3C, der EBU und unseren Mitgliedern dabei geholfen hat den weltweiten Subtitling und Captioning Standard zu verbessern,“ kommentierte EBU’s Technology & Innovation Director Simon Fell.
„Wir haben gemeinsam daran gearbeitet, die Abweichungen zwischen existierenden Standards zu minimieren und die praktische Nutzbarkeit zu erleichtern, mit dem Ziel die flächendeckende Einführung des Standards zu ermöglichen.

Einführung des Standards

IMSC1 wurde weltweit in Projekten von Standartisierungsorganisationen angenommen, wie beispielsweise das Interoperable Master Format (SMPTE ST 2067-2), entwickelt von SMPTE sowie den ATSC Candidate Standard: Captions and Subtitles (A/343), entwickelt vom Advanced Television Systems Commitee (ATSC).

Mark Richter, President des ATSC sagte, „IMSC1 ist ein Schlüsselelement von A/343, einem Teil der ATSC 3.0 Standard Suite für die nächste Generation des Fernsehens – sowohl Over-the-Air als auch hybrid über Breitband. Wir begrüßen die Bemühungen des W3C bei der Entwicklung von IMSC1.“

Jim Helman, CTO von MovieLabs erläutert, „Angefangen mit dem grundlegenden TTML1 und nun folgend IMSC1 und TTML2, ermöglicht
en die TTML Standards der Industrie eine gemeinsame Vorgabe für das Erstellen und Ausliefern von Untertiteln und Captions im globalen Maßstab. Dies erleichtert die Umsetzung enorm und verbessert die Wiedergabetreue über Grenzen hinweg.“

Ausgereifte Funktionen für Untertitel und Captions

Die EMMY® preisgekrönteTimed Text Markup Language (TTML), TTML Profiles for IMSC1, vereinfacht die Erstellung und Bearbeitung von Untertiteln und Captions weltweit, in dem sie gängige TTML Profile (EBU-TT-D, CFF-TT, SDP-US & SMPTE-TT) harmonisiert.
Die W3C Timed Text Markup Language Working Group hat außerdem ihren Arbeitsentwurf zu TTML 2, der zweite Version der Timed Text Markup Language (TTML), überarbeitet. Hinzugekommen sind Funktionen aus IMSC1 sowie Verbesserungen bei der Unterstützung Ost-Asiatischer Typographie, stereoskopischer Darstellung und Mapping auf HTML & CSS.

IMSC1 schränkt auf praktische Art TTML ein und bietet eine Reihe beliebter Industrie Features:

  • Forced subtitles. Ein einzelnes IMSC1 Dokument kann sowohl Untertitel für Gehörlose als auch die Übersetzungen enthalten. Der Nutzer kann zwischen der reinen Übersetzung oder einer Kombination aus Übersetzung und dem Untertitel für Gehörlose wählen.
  • Enhanced Text alignement and Padding. IMSC1 unterstützt in Europa populäre Bildunterschriftsstile
  • Images. Zusätzlich zu textbasierten Untertiteln unterstützt IMSC1 auch bildbasierte Untertitel
  • Reference Fonts and Character Sets. Durch IMSC1 können Referenzschriften und bevorzugte Zeichensätze zur Verbesserung des Renderings bestimmt werden.
  • Rendering Performance Model. Das IMSC1 Hypothetical Render Model erlaubt es, die Komplexität eines Dokumentes schon zum Zeitpunkt des Erstellens zu messen – und sichert damit die Wiedergabetreue beim Empfänger

Kompatibilität und Integration

IMSC1 wurde zur Harmonisierung weltweiter Untertitel-Praktiken entwickelt. Es hilft dabei existierende Standards zusammenzuführen, anstatt sie weiter zu fragmentieren. Auf W3C’s eXtensible Markup Language (XML) basierend, sieht das W3C den IMSC1 Standard, sich mit den weltweiten Anforderungen für Untertitel und Captions weiterzuentwickeln. Zukünftige IMSC Versionen sollen dabei Funktionen aus dem noch in der Entwicklung stehenden TTML2 übernehmen.

IMSC1 ist kompatibel mit gängigen Media Container Formaten wie MP4 (ISO/IEC 14496-12), dass in Formaten wie DASH, HLS & CFF und MXF (SMPTE ST 377-1) umfangreich in professionellen Anwendungen genutzt wird.

Durch die Möglichkeit, Daten aus den beliebten CEA-608/708 (SMPTE RP 2052-10 & RP 2052-11) und EBU STL (EBU Tech 3264) Captioning Formaten umzuwandeln, integriert sich IMSC1 in existierende Workflows, Content Libraries und Captioning Anforderungen.

Über das World Wide Web Consortium

Das World Wide Web Consortium (W3C) ist ein internationales Konsortium, in dem Mitgliedsorganisationen, ein fest angestelltes Team, und die Öffentlichkeit gemeinsam daran arbeiten, Web-Standards zu entwickeln. W3C verfolgt seine Ziele vor allem durch die Entwicklung von Web-Standards und Richtlinien, die ein langfristiges Wachstum des Web sichern. Mehr als 400 Organisationen sind Mitglieder des Konsortiums.

W3C wird gemeinsam vom MIT Computer Science and Artificial Intelligence Labarotory (MIT CSAIL) in den USA, dem European Research Consortium for Informatics and Mathematics (ERCIM), beheimated in Frankreich, der Keio University in Japan und Beihang University in China betrieben.
Das W3C betreibt Büros in Australien, den Benelux Staaten, Brasilien, Finnland, Frankreich, Deutschland und Österreich, Griechenland, Ungarn, Indien, Italien, Korea, Marokko, Russland, Südafrika, Spanien, Schweden und im Vereinigtem Königreich von Großbritannien und Nordirland.
Weitere Informationen unter https://www.w3.org

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Medienkontakt

Karen Myers, W3C <w3t-pr@w3.org>
Mobile: +1.978.502.6218

Testimonials von W3C Mitgliedern

British Broadcast Corporation (BBC)

Die BBC gilt als Pionier im Feld der Untertitel und Captions, und bietet Ihren Zuschauern diese Services seit den spätern 1970er Jahren. Die BBC hat den Aufbau der W3C Timed Text Working Group (TTWG) und die Entwicklung des TTML Formats unterstützt und führt dies weiter, innerhalb der TTWG sowie anderen Industriegruppen – unter anderem der EBU -, fort.
Die BBC gratuliert der W3C Timed Text Working Group zur Veröffentlichung der TTML IMSC1 Profil Recommondation.

Das IMSC1 – enthalten ist EBU-TT-D – hilft dabei existierende Standards zu Vereinen anstatt sie weiter zu Fragmentieren. Der Standard erfüllt damit BBC’s Anforderungen an Darstellung und Bereitstellung. IMSC1 kann für die weltweite Ausstrahlung von Untertiteln und Captions genutzt werden.

Nigel Megitt (nigel.megitt@bbc.co.uk)

European Broadcasting Union (EBU)

Simon Feli, EBU’s Technology & Innovation Director sagte: „Für uns bedeutet Standartisierung weniger das Erstellen neuer Standards mit vielen Optionen – vielmehr ist das Gegenteil der Fall: Minimierung von Abweichungen zwischen existierenden Standards und die Reduktion von Optionen, mit dem Ziel die praktische Anwendung und Anwendbarkeit zu Vereinfachen. IMSC ist ein gutes Beispiel dafür wie die Kooperation zwischen W3C, EBU und unseren Mitgliedern dazu beigetragen hat die weltweiten Untertitel Standards zu verbesssern.

Frans De Jong (dejong@ebu.ch)

Institut für Rundfunktechnik (IRT)

Viele Organisationen, wie die EBU mit EBU-TT-D, nutzten TTML zur Definition regionaler Profile. Mit IMSC definiert das W3C eine gemeinsame Basis für die verschiedenen TTML Profile und beschreitet damit einen wichtigen Weg zur Festigung der Kompatibilität internationaler Caption Formate.
EBU-TT-D (EBU) – auch Teil von HbbTV 2.0 – wird in IMSC zu einem vollständigen Subset. Damit hat IMSC das Potential, die gemeinsame Grundlage weltweit zu werden – es ermöglicht Interoperabilität für Untertitel, in einer Welt, in der Fernsehen und Internet immer weiter verschmelzen.

Das Institut für Rundfunkttechnik (IRT) beteiligt sich an der Arbet der Timed Text Working Group, weil es glaubt, dass das W3C das geeignete Forum für die Schaffung technischer Rahmenbedingungen der globalen Interoperabilität von Untertitelformaten ist. Das W3C schafft mit IMSC einen wichtigen Mehrwert für Untertitel als einen Multiplattform Access Service.

Andreas Tai (tai@irt.de)

Netflix

Bei Netflix sind wir bestrebt auf globaler Ebene Untertitel und Captions von höchster Qualität bereitzustellen und gleichzeitig die kreative Absicht der Assets zu bewahren. IMSC1 ermöglicht es uns, dieses Ziel zu erreichen und stellt damit einen maßgeblichen Meilenstein bei der Schaffung eines weltweiten Standards für Untertitel und Untertitel für Gehörlöse dar.
Wir fühlen uns fest dazu verpflichtet IMSC1, als das bevorzugte Modell zur Bereitstellung von Untertiteln, im Netflix Ökosystem zu unterstützen.
Darüber hinaus verpflichten wir uns die weiteren Schritten der TTML2 Adaption und der Erweiterung von IMSC zur vollständigen Unterstützung Asiatischer Layouts. Wir freuen uns diese Arbeit durch unsere Mitwirkung in der W3C Timed Text Working Group und der finanziellen Unterstützung des Open-Source TTML2 Projektes sowie der IMSC Umsetzung zu fördern.

David Ronca, Director of Encoding Technologies

>World Wide Web Consortium (W3C) und International Digital Publishing Forum (IDPF) planen die Vereinigung ihrer Organisationen

Veröffentlicht am 11 Mai 2016

Web Erfinder und W3C Director Tim Berners-Lee vermittelt die Vision von „Publishing on the Web“ in seiner Keynote auf der IDPF DigiCon, Teil der BEA 2016

https://www.w3.org/ – 10. Mai, Chicago, Illinois, USA – Das World Wide Web Consortium (W3C) und das International Digital Publishing Forum (IDPF) gaben heute ihr gemeinsames Interesse bekannt, ihre beiden Organisationen zu vereinen. Das Ziel ist dabei, Technologien zum digitalen Publishing schneller in die Open Web Platform einzubringen.

Tim Berners-Lee, Web Erfinder und W3C Direktor, und Bill McCoy, IDPF Executive Director enthüllten die Pläne, im Anschluss an Berners-Lee’s IDPF DigiCon Keynote auf der Book Expo America 2016 in Chicago, Illinois, USA.

Jeff Jaffe, W3C CEO; Tim Berners-Lee, W3C Director; George Kerscher, IDPF President; Bill McCoy, IDPF Executive Director, auf der DigiCon 10. Mai 2016

„Wir teilen eine aufregende Vision für das W3C und IDPF, die Verlagsindustrie und zentrale Web Technologien vollständig aufeinander abzustimmen. Diese Ausrichtung wird eine vielfältige Medienlandschaft für das digital Publishing schaffen, die neue Möglichkeiten für Leser, Autoren und Publisher eröffnet,“ sagte Berners-Lee.

„Denken Sie an Lehrbücher. Der Buchinhalt, den wir heute kennen, ist dabei hoch interaktiv und zugänglich zu werden, mit Links zu Videos und Bildern von tatsächlichen historischen Ereignissen und Forschungsdaten. Dies ermöglicht größere Authentizität und eine ansprechendere Lernumgebung für Lehrer und Schüler,“ kommentierte Berners-Lee.

„Ob EPUB Inhalte oder social Marketing und die Einbindung der Leser, Web Technologien sind grundlegend für das Erstellen digitaler Inhalte, deren weltweiter Verbreitung, und der Möglichkeit diese auf jedem internetfähigem Gerät sowie speziellen Lese Apps und eReadern lesen zu können,“ sagte McCoy.

Der Zusammenschluss von W3C und IDPF Ressourcen wird die „Publishing on the Web“-Vision verwirklichen.

Nach der Ankündigung erklärten Vertreter von W3C und IDPF, dass die Mitglieder ihrer beiden Communities über 3 Jahre daran zusammen gearbeitet haben, wie die Technologie und Expertise der Publishing Industrie das Web voranbringen können, und wie Webtechnologien bessere Möglichkeiten für die Publishing Industrie ermöglichen können.

„Ich bin begeistert über die Chance mit dem W3C Kräfte zu bündeln. IDPF’s Erfolgsbilanz bei der Entwicklung von EPUB Standards für die Publishing Industrie wird ergänzt durch W3C’s Expertise bei Web Standards die barrierefreie und lesbare Rich-Media-Inhalte ermöglichen,“ sagte George Kerscher, Präsident des IDPF.

Dr. Jeff Jaffe, W3C CEO, stimmt überein: „Durch die umfassende Teilnahme der Digital Publishing Community sowie von den Entwicklern der zentralen Web Plattform beschleunigen wir die Entwicklung von Technologiestandards. Frühe Webtechnologien passten nicht zu den Anforderungen von Autoren und Verlegern, deren kurartierte Inhalte optisch aufgearbeitet in Bücher, Journale und Magazine wiedergegeben werden.

Nächste Schritte

Die nächsten Schritte im Prozess der Vereinigung beider Organisationen beinhalten das Einholen von Kommentaren der jeweiligen Mitgliedschaften von W3C und IDPF und den Entwurf einer gemeinsamen Absichtserklärung.
In Abhängigkeit von Unterstützung durch die Mitglieder der Organisationen, dem Abschluss einer rechtlichen Prüfung, und der positive Klärung von spezifischen Details, liegt das Ziel darin, die beiden Organisationen von Januar 2017 an zu vereinen. Die zukünftige Entwicklung der technischen EPUB Standards würde beim W3C fortgeführt, gemeinsam mit breitgefächerter Arbeit, um die Publishing Features über die gesamte Open Web Plattform hinweg zu verbessern.

Über das World Wide Web Consortium

Das World Wide Web Consortium (W3C) ist ein internationales Konsortium, in dem Mitgliedsorganisationen, ein fest angestelltes Team, und die Öffentlichkeit gemeinsam daran arbeiten, Web-Standards zu entwickeln. W3C verfolgt seine Ziele vor allem durch die Entwicklung von Web-Standards und Richtlinien, die ein langfristiges Wachstum des Web sichern. Das Konsortium zählt über 400 Mitglieder.

W3C wird gemeinsam vom MIT Computer Science and Artificial Intelligence Labarotory (MIT CSAIL) in den USA, dem European Research Consortium for Informatics and Mathematics (ERCIM), beheimated in Frankreich, der Keio University in Japan und Beihang University in China betrieben.
Das W3C betreibt Büros in Australien, den Benelux Staaten, Brasilien, Finnland, Frankreich, Deutschland und Österreich, Griechenland, Ungarn, Indien, Italien, Korea, Marokko, Russland, Südafrika, Spanien, Schweden und im Vereinigtem Königreich von Großbritannien und Nordirland.
Weitere Informationen unter https://www.w3.org

Über das International Digital Publishing Forum

Das International Digital Publishing Forum (IDPF) ist die Welthandels- und Standartisierungsorganisation, die sich der Entwicklung und Förderung von elektronischem Publishing und der nutzung digtialem Contents gewidmet hat. Mitglieder des IDPF sind Verleger, Technologiefirmen, weitere Industrieverbände sowie Regierungs- und Bildungsorganisationen. Das IDPF hat das EPUB Standardformat für den Austausch und die Verbreitung von digitalen Publikationen entwickelt.
http://idpf.org

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Karen Myers, W3C w3t-pr@w3.org
Tel: +1.978.502.6218

Sarah Hilderley, IDPF Director of Communications presscontact@idpf.org

Das W3C verstärkt die Sicherheit im World Wide Web

Veröffentlicht am 17 Februar 2016

Web-Authentication-Verfahren als sicherere und flexiblere Alternativen zu passwortbasierten Logins im Web

Archiv der W3C-Pressemitteilungen

16. Februar 2016 – Das World Wide Web Consortium (W3C) ist sich der großen Bedeutung von starker Authentifizierung bewusst, die für den reibungslosen und sicheren Zugriff auf das Internet notwendig ist. Das W3C hat heute die Gründung einer neuer Arbeitsgruppe im Bereich Web Authentication angekündigt. Diese neuen Standardisierungstätigkeiten werden eine sicherere und flexiblere Alternative zu passwortbasierten Logins im Web bieten.

Für viele Internetnutzer sind Passwörter lästig und bieten nur wenig Schutz ihrer Online-Aktivitäten – oft werden sie vergessen oder es werden unsichere, einfach zu erratende Kombinationen gewählt. Sogar sichere Passwörter können durch Datenpannen verloren gehen oder dem Diebstahl durch Phishing-Attacken zum Opfer fallen. Die Arbeit der neuen W3C Web Authentication Working Group beruht auf der FIDO 2.0 Web API, die von der FIDO Alliance als W3C-Mitglied eingereicht wurde. Sie wird die Nutzung sicherer kryptographischer Operationen anstelle von Passwortaustausch ermöglichen.

„Wenn die sichere Authentifizierung ohne großen Aufwand möglich ist, machen wir das Web sicherer für den täglichen Gebrauch, privat wie kommerziell“, sagt Sir Tim Berners-Lee, Web-Erfinder und Direktor des W3C. „Mit zunehmender Häufigkeit und größerem Ausmaß der Online-Angriffe ist es für das W3C unerlässlich, neue Standards und best practices zu entwicklen um das Internet sicherer zu machen.“

Web Authentication begünstigt aktuelle Web-Security-Aktivitäten des W3C

Laut Aussage des W3C-CEO Dr. Jeff Jaffe wird das Schaffen neuer Web-Authentication-Verfahren die bisherige Arbeit des W3C an einer Web Cryptography API sowie die fortlaufende Arbeit an Web-Application-Security-Spezifikationen ergänzen. Die WebCrypto API besitzt derzeit den Status Candidate Recommendation. Sie stellt eine Javascript-Programmierschnittstelle zu einer browser-übergreifenden Standard-Suite von kryptographischen Operationen dar. Die Arbeit an WebAppSec umfasst Verbesserungen am HTTPS-Standard und Updates für die Content Security Policy (CSP). Mit diesen können Anwendungsentwickler Richtlinien bestimmen, welche aktiven Inhalte auf ihren Webseiten zugelassen sind, um diese so vor Einspeisung unerwünschten oder bösartigen Codes zu beschützen.

„Unser Ziel ist es, die gesamte Open-Web-Plattform auf einen höheren Standard an Sicherheit zu heben und mit Industrie, akademischen Experten und anderen Standardisierungsorganisationen zusammenzuarbeiten um sicherzustellen, dass spezifische Bedürfnisse an die Web-Sicherheit erfüllt werden“, so Jaffe. „Wir würden uns über eine rege Teilnahme freuen um zusammen an dieser wichtigen Aufgabe zu arbeiten. Lassen Sie uns das Web für jetzt und die absehbare Zukunft so sicher wie möglich gestalten.“

Wendy Seltzer, Technology and Society Domain Lead, erwartet, dass die Arbeit an neuen Web-Authentication-Verfahren eine wichtige Lücke in der Web-Plattform schließt. „Es gibt bereits wesentlich bessere Authentifizierungsmethoden als Passwörter, aber immer noch benutzen zu viele Webseiten passwortbasierte Log-ins. Standardisierte Web APIs werden konsistente Implementierungen im gesamten Webumfeld ermöglichen. Der neue Ansatz wird Passwörter durch sicherere Arten des Einloggens auf Webseiten ersetzen, darunter die Nutzung von USB Keys oder Aktivieren mittels Smartphones. Sichere Authentifizierung ist unabdingbar für jede Web-Anwendung, die eine nachhaltige Beziehung zu seinen Nutzern aufbauen und fortführen will“, kommentiert Seltzer.

FIDO 2.0 Web APIs bringen die Web-Authentication-Arbeit in Fahrt

Mitglieder der FIDO Alliance haben durch das Einreichen der FIDO 2.0 Web API als W3C-Mitglieder die technische Arbeit des W3C an Web Authentication vorangebracht. Die eingereichten APIs haben das Ziel, standardsbasierte sichere Authentifizierung über alle Web-Browser und verwandte Infrastruktur der Web-Plattform hinweg sicherzustellen.

„Unser Auftrag ist die Revolutionierung der Authentifizierung im Internet, indem wir technische Spezifikationen entwickeln und anschließend global einführen, die die weltweite Abhängigkeit von Passwörtern durch interoperable sichere Authentifizierung ersetzt“, sagt Brett McDowell, Geschäftsführer der FIDO Alliance. „Durch W3Cs Übernahme der FIDO 2.0-Einreichung und durch die Gründung dieser neuen Web Authentication Working Group sind wir auf gutem Weg, diesen Auftrag zu erfüllen.“

Das erste Treffen der neuen Web Authentication Working Group wird am 4. März 2016 in San Francisco stattfinden. Zeit und Ort sind passend für jene gewählt, die auch an der RSA USA Conference teilnehmen werden. Sämtliche Standardisierungsaktivitäten finden in Working Groups statt, deren Teilnahme jedem W3C-Mitglied offensteht. Working Groups stellen zudem öffentliche Mailinglisten und Repositorys bereit, um öffentlichen Diskurs und Kommentare zu ermöglichen.

„Die Enwickler und Ingenieure, die an der Arbeit des W3Cs zur Erhöhung der Internetsicherheit beteiligt sind, sind sich deutlich der Wichtigkeit dessen bewusst, bestehende Protokolle zu verbessern und dabei das Internet, auf das Milliarden von Menschen täglich angewiesen sind, intakt zu lassen“, sagt Seltzer. „Wir möchten ausdrücklich jene zur Mitarbeit animieren, die daran interessiert sind, das Internet sicherer zu machen.“

Über das World Wide Web Consortium

Das World Wide Web Consortium (W3C) ist ein internationales Konsortium, in dem Mitgliederorganisationen und -unternehmen, W3C-Angestellte sowie die Öffentlichkeit zusammenarbeiten, um die Standards für das World Wide Web zu entwickeln. Das W3C führt seinen Auftrag primär durch Erstellung von Web-Standards und -Richtlinien durch, die darauf ausgelegt sind, langfristiges Wachstum und eine nachhaltige Verwaltung des Webs sicherzustellen. Mehr als 400 Organisationen und Unternehmen sind Mitglieder des Konsortiums.

Das W3C wird in Zusammenarbeit vom MIT Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (MIT CSAIL) in den Vereinigten Staaten, dem European Research Consortium for Informatics and Mathematics (ERCIM) mit Hauptsitz in Frankreich, der Keio University in Japan und der Beihang University in China geleitet. Das W3C unterhält Büros in Australien, den Benelux-Staaten, Brasilien, Deutschland und Österreich, Finnland, Frankreich, Griechenland, Indien, Italien, Korea, Marokko, Russland, Schweden, Spanien, Südafrika, Ungarn sowie dem Vereinigten Königreich und Irland. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.w3.org.

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Karen Myers, W3C <w3t-pr@w3.org>
Georg Rehm, W3C Deutschland/Österreich <georg.rehm@w3.org>

Testimonials von W3C-Mitgliedern

Nok Nok Labs, Inc.

„Mit den neuen W3C-Aktivitäten der Web Authentication Working Group, die auf der von der FIDO Alliance eingereichten FIDO 2.0 Web API beruhen, machen wir einen großen Schritt in Richtung starker Authentifzierung, indem wir sichere kryptographische Operationen statt herkömmlicher Passwörter verwenden. Die Arbeit des W3C verspricht die Integration dieser kommenden Standards in die marktführenden Browser. Kunden und Unternehmen werden eine bessere Nutzererfahrung sowie mehr Sicherheit haben. Als einer der Gründer der FIDO Alliance und als eine der Organisationen, die die FIDO 2.0 Web API beim W3C eingereicht haben, freuen wir uns sehr, dass unsere Einreichungen auf dem besten Weg sind, zu neuen Standards zu werden.“

Ramesh Kesanupalli, Nok Nok Labs Gründer, Mitglied von FIDO

W3C arbeitet an Standards zum Online-Zahlungsverkehr für eine Modernisierung des Onlinehandels

Veröffentlicht am 21 Oktober 2015

Verbraucher und Händler sollen von größerer Auswahl, Sicherheit und Einfachheit von Online-Zahlungsmethoden profitieren

Archiv der W3C-Pressemitteilungen

21. Oktober 2015 – Heute hat die vom World Wide Web Consortium (W3C) ins Leben gerufene erste Web Payments Working Group ihre Arbeit aufgenommen. Ziel dieser Gruppe ist es, den Online-Bezahlvorgang zu vereinheitlichen und Zahlungen über das Internet einfacher und sicherer zu gestalten.

Die geplanten Standards sollen eine Vielzahl bereits bestehender sowie zukünftiger Zahlungsmethoden abdecken, dazu zählen Lastschrift, Kreditkarte, Mobile-Payment, Treuhandservices und Bitcoin sowie weitere verbreitete Finanztechnologien. Standard Application Programming Interfaces (APIs), die die Anmeldung und Auswahl von vom Browser bereitgestellter Zahlungsmittel unterstützen, bilden die Grundlage für automatisierte sichere Zahlvorgänge, einen vereinheitlichten Bestell- und Zahlvorgang – insbesondere auf mobilen Endgeräten -, eine erhöhte Sicherheit bei der Übermittlung sowie eine größere Auswahl an Zahlungsweisen sowohl für Händler als auch ihre Kunden.

„Der Handel sieht E-Wallets als eine Möglichkeit die Sicherheit und Anwenderfreundlichkeit zu verbessern, aber auch um Marketingmaßnahmen zu unterstützen. Dennoch sind sie bislang nicht voll und ganz von den Kunden angenommen worden“, so W3C CEO Dr. Jeff Jaffe. „Wir sehen einen Grund hierfür in der Vielzahl von Anbietern in diesem Bereich, deren Programmschnittstellen nicht miteinander kompatibel sind. Die vom W3C geplanten Standards sollen die Interoperabilität verschiedener Lösungen durch einheitliche Programmschnittstellen sicherstellen. Bei Bezahlvorgängen sollen zukünftig die vorhandenen Zahlungsmethoden des Kunden mit den vom Händler akzeptierten auf eine Weise abgeglichen werden, die sich nahtlos in den Bestellprozess des Händlers einfügt.“

Studien von Unternehmen wie Business Insider bestätigen die mannigfaltigen Gründe warum Online-Bestellungen zu durchschnittlich 68 % nicht abgeschlossen werden. W3C Standards zu Online-Zahlungsmethoden können hinsichtlich der Abbruchgründe, deren Ursache in der Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit liegen, durch standardisierte Nachrichten sowie Nachrichtenfluss für die Einleitung, Bestätigung und Abschluss des Zahlvorgangs Abhilfe schaffen. Durch Einsatz dieser APIs können Nutzer ein bevorzugtes Zahlungsmittel für einen bestimmten Transaktionstyp festlegen, so dass die Nachrichten zwischen der Webanwendung und dem Zahlungsverkehrsdienstleister automatisch vom Browser im Auftrag des Nutzers vermittelt werden.

„Händler stehen heutzutage vor einer schwierigen Aufgabe, wenn sie ihren Kunden neue Zahlungsarten anbieten wollen, da sie eine Vielzahl an proprietären Lösungen und verschiedenen APIs beachten müssen“, erläutert Mark Horwedel, CEO, Merchant Advisory Group (MAG). „Offene Standards vom W3C ermöglichen Zahlungsverkehrsdienstleistern und Händlern die Kosten für das Zahlungsmanagement zu senken, die Auswahl und Transparenz für die Konsumenten zu erhöhen und neue Möglichkeiten für die Einbindung von Mehrwertdiensten zu schaffen. Diese APIs dienen uns außerdem als Grundlage für zukünftige Einsatzmöglichkeiten der Online-Zahlungsmethoden.“

Die Charta (und ergänzenden FAQ) für die neue Web Payments Working Group wurden von der W3C Web Payments Interest Group erstellt, deren Mitwirkende Experten der Banken, Zahlungsverkehrsdienstleister, Händler, Browser-Hersteller, Hardware-Anbieter und anderer Branchen umfassen. Das erste Treffen der Web Payments Working Group wird während der W3C Technical Plenary Week unter der Führung von den beiden Co-Chairs Adrian Hope-Bailie (Ripple) und Nick Telford-Reed (Worldpay) stattfinden. Die technischen Ansprechpartner des W3C sind für die Web Payments Working Group Ian Jacobs und Doug Schepers.

Die Web Payments Interest Group, unter der Leitung der Co-Chairs Erik Anderson (Bloomberg) und David Ezell (NACS) wird ihre Arbeit fortführen, um potentielle Gebiete für die Standardisierung zu ermitteln.

Die Arbeit zu Zahlungsmethoden des W3C wurde von der Europäischen Union im Rahen des HTML5Apps Projekts gefördert.

Über das World Wide Web Consortium

Das World Wide Web Consortium (W3C) ist ein internationales Konsortium in dem Mitgliedsorganisationen, Vollzeit-Mitarbeiterstab und die Öffentlichkeit zusammenarbeiten, um Web-Standards zu entwickeln. W3C verfolgt seine Aufgabe hauptsächlich über die Schaffung von Web-Standards und Richtlinien, die gedacht sind, das langfristige Wachstum des Webs sicherzustellen. Über 400 Organisationen sind Mitglieder des Konsortiums.

Das W3C wird gemeinschaftlich vom MIT Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (MIT CSAIL) in den USA, dem Europäischen Forschungskonsortium für Informatik und Mathematik (ERCIM) mit Hauptsitz in Frankreich, der Keio Universität in Japan und der Beihang Universität in China geführt. Das W3C vefügt zudem über Büros in Australien, den Benelux-Ländern, Brasilien, Finnland, Frankreich, Deutschland und Österreich, Griechenland, Ungarn, Indien, Italien, Korea, Marokko, Russland, Südafrika, Spanien, Schweden sowie Großbritannien und Italien. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.w3.org/.

Pressekontakt

Karen Myers, W3C <w3t-pr@w3.org>
Ian Jaobs, W3C <ij@w3.org>
Georg Rehm, W3C Deutschland/Österreich <georg.rehm@w3.org>

Testimonials von W3C Mitgliedern

Deutsche Telekom

Das beispiellose Emporkommen des digitalen Handels wird seit mehr als einem Jahrzehnt vom Web vorangetrieben. Wir begrüßen, dass die Hauptinstitution für Web-Technologien sich nun mit der Standardisierung der relevanten Technologien befasst und so dafür sorgt, dass nicht nur deren Sicherheit erhöht wird, sondern sich auch ein starkes Ökosystem des digitalen Handels und der Zahlungstechnologien entwickeln kann, das den digitalen und den stationären Einzelhandel näher zusammenbringt.

Martin Christahl, VP Product & Portfolio Management, Business Unit Payment and Jörg Heuer, Research&Innovation Director Payment&Transactions, Innovation Policy

Merchant Advisory Group (MAG)

Die MAG unterstützt uneingeschränkt die Web Payments Working Group und ihr Bestreben Standards zu entwickeln, die Verbrauchern eine größere Auswahl an Zahlungsmethoden bieten, Probleme beim Zahlungsvorgang reduzieren, die allgemeine Sicherheit verbessern und Innovationen im Zahlungssektor vorantreiben.

Mark A. Horwedel, CEO, Merchant Advisory Group

NACS

NACS (The Association for Convenience & Fuel Retailing) setzt sich schon seit Langem dafür ein, dass Kleinunternehmer Zugang zu Finanzdienstleistungen erhalten und empfiehlt die Kontrolle über Transaktionsgebühren zu verbessern, die Abhängigkeit von geschlossenen Finanzsystemen zu verringern und eine verbessertes Wettbewerbsklima zwischen Verbrauchern und Anbietern zu etablieren. Weitere Ziele unseres Bestrebens umfassen für gleiche Ausgangsvoraussetzungen bei der Bereitstellung von Finanzdienstleistungen zu sorgen, so dass gleichzeitig eine weite Verbreitung dieser Services erreicht wird, die jedem zur Verfügung stehen sollen. Die vorgestellten Arbeitsansätze im Bereich der Online-Zahlungsmethoden verfolgen dasselbe Ziel.

Die Förderung der Konvergenz von traditionellen Web-Anwendungsfällen für Zahlungen und solchen, die für stationäre Transaktionen erforderlich sind, wird deutliche positive Auswirkungen sowohl auf die Händler als auch auf die Verbraucher haben. Außerdem lässt sich durch die Öffnung von Finanzdiensten für Menschen, die bislang gar nicht oder nur unzureichend mit solchen Leistungen versorgt werden, ein integrativeres Zahlungssystem gestalten.

Die Web Payments Working Group wird dazu beitragen, dass NACS sein Bestreben, den Bereich der Finanzdienstleistungen zu verändern, erfolgreich umsetzen kann. Wir freuen uns sehr, dass das W3C diese Arbeitsgruppe ins Leben gerufen hat.

Michael Davis, Vice President of Member Services NACS (The Association for Convenience & Fuel Retailing)

Qihoo360

Als das größte Unternehmen im Bereich Internet-Sicherheit in China, strebt Qihoo360 stets an, die Sicherheit seiner Nutzer zu gewährleisten. Wir begrüßen sehr, dass das W3C aktiv die Entwicklung von sicheren Online-Zahlungsstandards in Angriff genommen hat. Um zu der Sicherheit der Anwender beim Zahlungsprozess beizutragen, möchten wir nicht nur unsere Erkenntnisse aus diesem Bereich, die wir über die Jahre gesammelt haben, all denen zur Verfügung stellen, die sich mit Online-Zahlungsmethoden beschäftigen, sondern auch unsere in der Industrie bereits stark beworbenen Lösungen zum sicheren Zahlungsverkehr. Diese umfassen die netzwerkbasierte Identitätsauthentifizierung, Verschlüsselungsmethoden und ein mobiles Bezahlverfahren mittels NFC-Technologie. Mittels dieser Lösungen müssen Nutzer ihre persönlichen Daten wie Name, Personalausweisnummer, Bankverbindung oder andere sensible Daten nicht mehr manuell während des Bestellvorgangs eingeben. Durch diese Bemühungen und Verfahrensweisen hoffen wir die privaten Daten der Nutzer besser vor unberechtigtem Zugriff schützen, das mit dem Zahlungsvorgang verbundene Sicherheitsrisiko begrenzen und schließlich den Nutzern einen sichereren Zahlungsprozess zur Verfügung stellen zu können.

Baoqing Li, Qihoo 360 Online Marketing Technical Leader; Liangang Li, Qihoo 360 Payment Platform Technical Leader

< markupforum / > 2015

Veröffentlicht am 28 September 2015

Am 20. November 2015 findet an der HdM Stuttgart bereits das fünfte Markupforum statt. Die Keynote wird von Ivan Herman, W3C Digital Publishing Activity Lead, gehalten.

Das <markupforum/> ist eine Fachtagung für technisch Interessierte und Entscheider, die sich über neue und etablierte XML-Technologien informieren möchten. Sie wird von der data2type GmbH, der parsQube GmbH und der Hochschule der Medien in Stuttgart ausgerichtet. Auch dieses Jahr wird es wieder spannende und vielseitige Vorträge von XML-Experten aus der Verlags- und Publishing-Branche geben, zum Beispiel:

  • CSS Paged Media (Tobias Fischer, pagina GmbH)
  • Barrierefreies PDF (Christoph Rühling und Katharina Udemadu, Compart AG)
  • DAV-Prüfroutinen (Ursula Raitelhuber, Deutscher Apotheker Verlag)
  • Qualitätssicherung bei Thieme Compliance (Thorsten Rohm)

Mehr zur Veranstaltung, zum Programm und zu den Referenten finden Sie auf den Seiten des markupforums unter http://www.markupforum.de/

>> Hier gehts zur Anmeldung.

< markupforum / > 2014

Veröffentlicht am 13 August 2014

14. November, Hochschule der Medien, Stuttgart

„Metadaten und mehr…“ – so das Motto des diesjährigen Markupforums, das am 14. November in der Hochschule der Medien in Stuttgart stattfindet. Initiiert von der data2type GmbH, der parsQube GmbH und der HDM, richtet sich die Fachtagung an technisch Interessierte und Entscheider, die sich über neue und etablierte XML-Technologien informieren möchten. Das Deutsch-Österreichische W3C-Büro ist Partner der Veranstaltung. Felix Sasaki, Co-Leiter des Büros, stellt in seinem Vortrag Werkzeuge zur semi-automatischen Metadatengenerierung bei der Erzeugung von einzel- und mehrsprachigen Texten vor und identifiziert somit die Herausforderungen und Chancen für Autoren und Übersetzer in der digitalen Welt. Die Keynote wird von Sharon Adler, der Vorsitzenden der W3C XSLT Working Group, gehalten.

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Neue W3C HTML5-Kurse – jetzt buchen und Early-Bird-Rate sichern

Veröffentlicht am 31 Juli 2014

Die neuen W3C HTML5-Kurse finden vom 22. September bis zum 02. November 2014 statt – natürlich online. Sichern Sie sich die Early-Bird-Rate bis zum 24. August und sparen Sie 60 Euro!

Besuchen Sie die Webseite der Veranstaltung für weitere Informationen zum Programm und für die Registrierung.

Fünfter HTML5-Tag in Berlin

Veröffentlicht am 22 Juli 2014

Zum fünften Mal lädt das Deutsch-Österreichische Büro des World Wide Web Consortiums (W3C) Webentwickler, Programmierer, Studierende, Lehrer und alle an der Evolution des World Wide Web Interessierten zum HTML5-Tag ein. Die Veranstaltung findet am 8./9. September an der TU Berlin statt.

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W3C-Tag 2014: Das World Wide Web erreicht alle Branchen und Industrien

Veröffentlicht am 02 Juli 2014

Das deutsch-österreichische Büro des internationalen World Wide Web Consortiums (W3C) veranstaltet am 10. September 2014 in Berlin seinen jährlichen W3C-Tag. Schwerpunkt der Veranstaltung ist die Erweiterung der Standardisierungsaktivitäten des W3C im Hinblick auf verschiedene Branchen und Industrien.

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Schematron QuickFix – da tut sich was!

Veröffentlicht am 28 März 2014

Nico Kutscherauer, XSLT- und Schematron-Entwickler bei der data2type GmbH in Heidelberg sowie Co-Autor des Fachbuches „Schematron – Effiziente Business Rules für XML-Dokumente“, hat sein Projekt zur Erweiterung von Schematron, Schematron-QuickFix, publiziert.
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